Astrofotografie "reloaded":

Nachdem ich in Sachen "Astronomie" die letzten Jahre etwas kürzer getreten habe, bin ich die letzten Monate wieder aktiver geworden. Dazu gehört, neben dem Bau einer neuen Sternwarte (http://www.skyviewer.de/selbstbau/kuppel-2/kuppel-2.htm) natürlich auch wieder die Astrofotografie. Hier möchte ich nun meine ersten Ergebnisse, vorerst noch mit kleinem Equipment, zusammen fassen:



Die folgenden Astro-Fotos wurden mit dieser Kombination aufgenommen:
Skywatcher ED80 (80mm/600mm) auf Vixen-SP, WO 0,8x Reducer/Flatner und Canon EOS450d unmodifiziert.
Die Bildverarbeitung erfolgte in Fitswork, Vielen Dank an Jens Dierks für dieses tolle Programm!
Modifikationen am Setup:
- 6:1 Feintrieb und mechanische Messuhr am Okularauszug.
- Unterstützung des Okularauszugs bei Aufnahmen in Zenitnähe durch Haushaltgummis ;-).



Machen wir mal den Anfang mit was Prominentem, der Andromeda-Galaxie (M31):
Die Andromeda-Galaxie (M31 oder NGC224) ist die uns am nahesten stehende Spiralgalaxie der lokalen Gruppe, hat eine Entfernung von etwa 2,5 Millionen Lichtjahren und einen Durchmesser von etwa 140 000 Lichtjahren. Sie bewegt sich, entgegen der allgemeinen Ausdehnung des Universums, mit über 400 000 km/h auf unsere Galaxie (Milchstrasse) zu. M31 ist unter guten Bedingungen bereits mit blosem Auge sichtbar und durch ihre Größe und Helligkeit ein dankbares Feldstecher-Objekt.


Andromeda-Galaxie M31 vom 8. Ferbruar 2018.
ED80 (f=600mm) mit WO 0,8x Reducer/-Flatner auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
34 x 30s bei 1600ASA.



Flammen- und Pferdekopf-Nebel im Orion:
Der Flammennebel (NGC22024) ist ein Emissionsnebel der duch intensiv strahlende benachbarte Sterne angeregt wird.
Der Pferdekopnebel ist ein Dunkelnebel der sich vor einem leuchtenden Wasserstoff-Nebel (IC434) befindet und die Form eines Pferdekopfes abbildet.


Flamm- und Pferdekopf Nebel im Orion vom 17. Ferbruar 2018.
ED80 (f=600mm) mit WO 0,8x Reducer/-Flatner auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
Belichtungszeit habe ich grade nicht parat, die Aufnahmen wurden mit früheren Belichtungen in einen Topf geschmissen.



Galaxie M108 und Eulennebel:
Der Eulennebel ist ein s.g. "Planetarischer Nebel". Er besteht aus Gas und schwereren Elementen, die ein Stern, mit bis zur etwa doppelten Masse unserer Sonne, am Ende seiner Lebenszeit in den interstellaren Raum geschleudert hat. Dieses Gas wird durch die intensive Strahlung des Sternrestes (weißer Zwerg) ionisiert und so zum leuchten angeregt. Dieser Vorgang am Ende eines Sternlebens spielt, neben den Vorgängen bei Supernova-Explosionen am Lebensende massereicherer Sterne, eine wichtige Rolle bei der weiteren Sternentwicklung. Auf diese Weise werden nämlich die im Stern erbrüteten schwereren Elemente an den interstellaren Raum "zurückgegeben" und stehen so zur Bildung weitere Sterngenerationen zu Verfügung.
Planetarische Nebel sind oft sehr farbenreich sowie symmetrisch und bieten so einen sehr ästhetischen Anblick. Viele planetarische Nebel sind im Amateurteleskop auch visuell zu sehen, entfalten ihre Farbenpracht aber erst auf langbelichteten Fotografien.


Galaxie M108 und Eulennebel M97 im großen Wagen vom 19. April 2018.
ED80 (f=600mm) mit WO 0,8x Reducer/-Flatner auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
97 x 60s bei 1600ASA.



Galaxien M81 und M82:
Diese Galaxien gehören zur s. g. "Lokalen Gruppe" und sind etwa 12 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Bei der größeren M81 ist die Spiralstruktur sehr schön sichtbar. M82 zeigt auf rotempfindlichen Aufnahmen ausgeprägte Wasserstoff-Fontänen aus der Zentralregion heraus. Auf dieser Aufnahme (mit einer unmodifizierten Kamera) ist im Zentrum ansatzweise ein Rotanteil zu erkennen.


Galaxie M81, M82 und NGC3077, Sternbild großer Bär / Giraffe vom 4. Mai 2018.
ED80 (f=600mm) auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
130 x 60s bei 1600ASA.


Nachtrag: M82 vom 18. Juli 2018 mit astro-modifizierter EOS350Da:


Ausschnitt aus einer Aufnahme mit 70 x 60 Sekunden bei 1600 ASA unter recht schlechten Bedingungen.
Trotzdem sieht man schon deutlich das Rot der Wasserstoff-Fontainen von M82.


Die Fontainen entstehen durch Supernova-Explosionen, bei denen das Gas mitsamt der erbrüteten schwereren Elemente weit aus der Galaxie heraus geschleudert wird. Das Gas "regnet" dann wieder auf die Galaxie zurück und verteilt so die erbrüteten schweren Elemente in der ganzen Galaxienscheibe. Dieser Vorgang ist auch für uns von existentieller Bedeutung, im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere eigene Sonne hätte nämlich, ohne diesen Mechanismus in auch unserer Galaxie, viel zu wenig dieser schwereren Elemente um Planeten und damit Leben bilden zu können.


Sombrerogalaxie M104 (NGC4594):
M104 ist ca. 30 Millionen Lichtjahre von uns entfernt, hat einen Durchmesser von ca. 50 000 Lichtjahren und bewegt sich mit etwa 1000 km/s von uns weg. Die Galaxie ist recht hell, steht aber von meinem Standort aus ziemlich niedrig was die Beobachtung erschwert. Sie zeigt ein sehr schönes Staubband vor einem hellen Kern mit ausgeprägtem Halo.


Sombrerogalaxie M104, Sternbild Jungfrau vom 5. Mai 2018.
ED80 (f=600mm) auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
65 x 60s bei 1600ASA.



Leos Triplet (auch ARP317), Galaxien M65, M66 und NGC3628:
Leos Triplet besteht aus den Galaxien M65 (NGC3623), M66 (NGC3627) und NGC3628. Es ist im Sternbild Löwe zu finden und gut 30 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. M65 und M66 sind Spiralgalaxien auf die wir in einem spitzen Winkel schauen. NGC3628 sehen wir in Kantenlage (edge on), dabei sieht man sehr schön das Staubband vor dem hellen Zentrum.


Leos Triplet, Galaxien M65, M66 und NGC3628, Sternbild Löwe vom 6. Mai 2018.
ED80 (f=600mm) auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
35 x 60s bei 1600ASA.



Galaxie NGC4565 (auch Spindel- oder Nadel-Galaxie genannt):
NGC4565 ist wieder eine edge-on Galaxie mit sehr schön sichtbarem Staubband. Sie befindet sich im Sternbild "Haar der Berenike" (Coma Berenice), ist etwa 30 Millionen Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von ca. 100 000 Lichtjahren.


Galaxie NGC4565, Sternbild Coma Berenice vom 6. Mai 2018.
ED80 (f=600mm) auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
78 x 60s bei 1600ASA.



Galaxienkette "Markarjansche Kette" im Virgo (Jungfrau) Galaxienhaufen:
Zur Identifizierung der einzelnen Galaxien siehe Bild weiter unten!


Galaxienkette "Markarjans Chain" im Virgo-Galaxienhaufen, Sternbild Jungfrau (Virgo) vom 8. Mai 2018.
ED80 (f=600mm) mit 0,8x Reducer/Flatner auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
98 x 30s bei 1600ASA.


Bezeichnungen der einzelnen Galaxien:



So, jetzt wird es kosmologisch. Aufnahme vom Quasar 3C273 im Sternbild Jungfrau (Virgo):


Quasar 3C273 im Sternbild Jungfrau (Virgo) vom 8. Mai 2018.
Der Quasar hat eine Entfernung von etwa 2,5 Milliarden Lichtjahren, knapp 1/5 der Größe des Universums!
ED80 (f=600mm) mit 0,8x Reducer/Flatner auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
27 x 30s bei 1600ASA.


Jetzt mag so Mancher fragen: "Ja was ist denn so faszinierend an so einem kleinen Pünktchen?"

Interessant wird das "kleine Pünktchen" vor Allem dann, wenn man weiß was dahinter steckt. Ein Quasar ist der aktive Kern einer Galaxie in sehr großer Entfernung. "Aktiv" bedeutet in diesem Fall, dass sich im Zentrum der Galaxie ein "Supermassives Schwarzes Loch" befindet, welches sozusagen grade beim Mittagessen sitzt. Das bedeutet, dass sich das Schwarze Loch Materie aus seiner Umgebung einverleibt. Diese Materie bildet dabei eine sogenannte Akkretionsscheibe. Durch Reibung heizt sich diese extrem auf und sendet dabei Strahlung bis hin in den Röntgenbereich aus. Dabei verliert sie natürlich auch Drehimpuls und spiraliert dadurch langsam ins Schwarze Loch. Durch die starken Magnetfelder eines solchen Objektes kommt es außerdem zur Ausbildung sogenannter "Jets", diese schießen mit relativistischen Geschwindigkeiten, senkrecht zur Akkretiosscheibenebene, weit in den Raum hinaus. In Aufnahmen des Hubble Teleskops ist einer der Jets sichtbar.

Hier eine Aufnahme des Hubble Teleskops (180° gedreht zu meiner Aufnahme), Quelle Wikipedia:



Ich habe dann auch mit allen Mitteln der Bildverarbeitung (in gnadenloser Selbstüberschätzung ;-) versucht, aus meinen Daten einen Hinweis auf diesen Jet heraus zu kitzeln, was aber wohl etwas zu ehrgeizig war. Aber immerhin sieht man in meiner Aufnahme, wenn man genau hinsieht, links oben des Quasars einen schwachen Stern, dieser ist in der Hubble-Aufnahme rechts unten zu sehen. Vergleicht man nun die Helligkeiten des Sterns mit dem Jet, dann kann ich vom Nachweis des Jets nicht so utopisch weit weg gewesen sein. Es würde mich mal interessieren, ob dieser Nachweis mit einem größeren Amateurteleskop unter guten Bedingungen gelingen könnte.

Das hat mich dann doch etwas gewurmt und ich habe mich intensiver mit dem Thema "Jets in Galaxien" befasst. Dabei bin ich über M87 gestolpert, das ist zwar kein Quasar aber doch eine aktive Galaxie mit Jets und das in "relativer Nähe" (etwa 53 Millionen Lichtjahre). Das musste ich versuchen:


Kernbereich der Galxie M87 mit Jet auf 2-Uhr, Sternbild Jungfrau, 11. Mai 2018.
ED80 (f=600mm) auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
81 x 30s bei 1600ASA.
Ausschnitt, Gamma-Anpassung und etwas Schärfung um den Jet raus zu arbeiten in Fitswork.
Versuch erfolgreich, auch wenn sich der ästhetische Wert in Grenzen hält :-).



Nun wurde es aber wieder Zeit für etwas Ästhetischeres.
Galaxie M101 (auch NGC5457 oder Feuerrad-Galaxie):
Die Galaxie steht im großen Bären, ist ca. 22 Millionen Lichtjahre von uns entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 170 000 Lichtjahren.


Galaxie M101 im Sternbild großer Bär vom 14. Mai 2018.
Die Bedingungen waren eher bescheiden und es zogen immer wieder größere Wolkenfelder durch.
ED80 (f=600mm) auf Vixen-SP, Canon EOS450d unmodifiziert.
58 x 60s bei 1600ASA.



Ausschnitt der Galaxie M101, Summenbild mit früheren Belichtungen vom 11. Mai 2018.

Bei dieser Galaxie hatte ich das Glück, am 1.9.2011 mit meiner SXV-9H CCD-Kamera eine Supernova abzulichten.
Siehe auch: http://www.skyviewer.de/galerie/sxv9h/sxv9h.htm


Aufnahme M101 mit Supernova vom 1.9.2011, ED80 und SXV-9H CCD-Kamera.



So, jetzt mal was Planetares.
Jupiter mit dem ED80, 2x AP-Barlow, 2x no-name Barlow und Philips toUcam 740K Webcam:


Jeweils 3% von 4000 Frames vom 21. Juni 2018. Man sieht schön den riesigen Wirbelsturm GRF ("großer roter Fleck")
und die schnelle Rotation des Planeten (er braucht nur ca. 9h für eine Umdrehung).




Trotz sommerlich kurzer und heller Nächte (20. Juni '18) habe ich meine astromodifizierte DSLR-Kamera rausgekramt,
an den ED80 gehängt und auf den Nordamerika-Nebel (NGC7000) gehalten, es hat sich gelohnt. Hier das Ergebnis:



ED80 auf Vixen SP, WO 0,8x-Reducer, IDAS LPS P2 Filter, Canon EOS350Da (astro-modifiziert).
61 x 60 Sekunden bei 1600 ASA. Stacken und Bildverarbeitung mit Fitswork.


Nach Anregung meines Astro-Kumpels Horst habe ich dem Nebel etwas mehr Intensität gegeben:



Man muss dabei aufpassen es nicht zu übertreiben, aber ich glaube, so kommt er auf dem Monitor besser zur Geltung.



Und weil's so schön war, zwei Nächte später (2. Juli '18) noch der Hantel-Nebel M27:


Hantelnebel (M27) mit dem ED80, IDAS-Filter und der EOS350Da.
83 x 30 Sekunden bei 1600 ASA.
Stacken und Bildverarbeitung wie gehabt mit Fitswork.




Danach waren drei Nächte Pause wegen Wolken, aber am 5. Juli '18 musste der Ringnebel in der Leider dran glauben:


Ringnebel (M57) im Sternbild Leier mit dem ED80 auf Vixen SP, 2" AP 2x Barlowlinse und EOS350Da.
43 x 30 Sekunden (bevor dann Wolken aufzogen) mit 1600 ASA. Bearbeitung komplett in Fitswork.




7. Juli 2018: Lagunennebel (M8) im Sternbild Schütze:


Lagunennebel (M8) im Sternbild Schütze mit dem ED80 auf Vixen SP, IDAS LPS P2 Filter und EOS350Da.
48 x 30 Sekunden (bevor er hinterm Baum verschwand) mit 1600 ASA.
Bearbeitung komplett in Fitswork.




8. Juli 2018, Omega- und Trifidnebel (M17 und M20) im Sternbild Schütze:

Omeganebel (M17):


52 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, EOS350Da an ED80 mit IDAS-Filter auf Vixen SP. Bildbearbeitung in Fitswork.


Trifidnebel (M20 oder auch NGC6514) im Sternbild Schütze:


72 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, EOS350Da an ED80 mit IDAS-Filter auf Vixen SP. Bildbearbeitung in Fitswork.
Der Trifidnebel ist ein besonders dankbares Foto-Objekt wegen seinem roten Wasserstoff-Emissionsnebel sowie dem blauen Reflektionsnebel und ist 5200 Lichtjahre von uns entfernt.
Die Dunkelwolke "Barnard 85" teilt den Wasserstoffnebel in drei Teile. Oben links im Bild befindet sich der offene Sternhaufen M21.




10. Juli 2018, Adlernebel (M16):
Nachdem die IR-Satellitenbilder auf "Wetteronline.de" eine größere Wolkenlücke versprachen, haber ich mein Glück versucht und Abends aufgebaut, es hat sich ausgezahlt.
"Objekt der Begierde" war diesmal der Wasserstoffnebel und offene Sternhaufen M16 (Adlernebel) im Sternbild Schlange (lat. Serpens), da dieser noch in der Reihe
"M8, M20, M17 ..." fehlte. Hier nun die Ausbeute:


99 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, EOS350Da an ED80 mit IDAS-Filter auf Vixen SP. Bildbearbeitung in Fitswork.



Zentralregion von M16 (Ausschnitt aus dem vorher gezeigten Bild in voller Auflösung), mit
den "Säulen der Schöpfung". Das sind Staubsäulen mit jungen Sternsystemen in der Spitze.




13. Juli 2018, westlicher Teil des Cirrusnebels, der s. g. "Sturmvogel", im Sternbild Schwan (lat. Cygnus):


66 x 60 Sekunden bei 1600 ASA, EOS350Da an ED80 mit IDAS-Filter auf Vixen SP. Bildbearbeitung in Fitswork.



14. Juli 2018, östlicher Teil des Cirrusnebels:


76 x 60 Sekunden bei 1600 ASA, EOS350Da an ED80 mit IDAS-Filter auf Vixen SP. Bildbearbeitung in Fitswork.



Nun geht es wieder zurück ins Sonnensystem.
17. Juli 2018, Komet 21P Giacobini-Zinner im Sternbild Cepheus:


28 x 60 Sekunden bei 1600 ASA, ED80 mit IDAS-Filter und EOS450d. Beim Stacken wurde auf die Sterne zentriert.
Man sieht hier schön die Eigenbewegung des Kometen (von rechts nach links) während der etwa einstündigen Aufnahmeserie (bei internem Dark-Abzug).




Die gleichen Rohbilder wie bei der Aufnahme vorher, nur auf den Kometen zentriert.




21. Juli 2018, bleiben wir im Sternbild Cepheus, diesmal beim offenen Sternhaufen / Nebel IC1396:


61 x 60 Sekunden bei 1600 ASA, ED80, 0,8x Reducer, IDAS-Filter und EOS350Da.
IC1396 ist ein offener Sternhaufen, der in einen Emissionsnebel-Komplex eingebettet ist.
Der Nebel beheimatet eine Globule, die aufgrund ihrer Form "Elefantenrüssel Nebel" genannt wird (links der Bildmitte).




27. Juli 2018, Mondfinsternis:


Zu den Bildernder Mondfinsternis bitte auf's Bild oder diesen Text klicken.



01. August 2018, Gamma-Cygni Nebelkomplex im Sternbild Schwan (Cygni):


60 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, INED70, EOD350Da mit IDAS-Filter.

Ich habe ein neues Spielzeug, einen ED-Refraktor mit 70mm Öffnung und 420mm Brennweite, den "INED70" :).
Ich würde sagen die Optik hat den Test bestanden. Durch das "schnellere" Öffnungsverhältnis gegenüber dem ED80 (f6 anstatt f7,5) ist natürlich mit einer stärkeren Koma in den Ecken zu rechnen, diese entspricht meinen Erwartungen und damit kann ich gut leben.



05. August 2018, M27 mit ED70 und Reducer:


50 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, INED70, 0,8 x Reducer, EOD450d mit IDAS-Filter.

Ich bin positiv überrascht, dass M27 mit der nicht modifizierten Kamera so gut rüber kommt.
Allerdings sieht man auch den stärkeren Blausaum an hellen Sternen durch den einfachen Reducer.



06. August 2018, M31 und Komet 21P Giacobini-Zinner mit ED70 und Reducer.

Erst mal M31:


130 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, INED70, 0,8 x Reducer, EOD450d mit IDAS-Filter. Die Staubbänder kommen schon mal ganz gut rüber.


Dann zum Kometen (im Sternbild Kassiopeia), zuerst auf die Sterne zentriert:


42 x 30 Sekunden bei 1600 ASA, INED70, 0,8 x Reducer, EOD450d mit IDAS-Filter.


Und auf den Kometen zentriert:


Gleiche Rohdaten wie vorher.



12. August 2018. Zur Abwechslung mal etwas, das sich in der Atmosphäre unseres eigenen Planeten abspielt. Perseide zwischen Wolken um ca. 04:00 Uhr morgens:


EOS450d mit 16mm/2,8 Zenitar bei B4, 15 Sekunden bei 1600 ASA.


13. September 2018, Kalifornianebel NGC1499 mit 135mm Zeiss Sonnar und EOS350Da:

Bei einem Kurzurlaub an der Nordseeküste konnte ich in einer Nacht den Kalifornianebel im Sternbild Perseus ablichten. Leider habe ich die Schärfe nicht perfekt erwischt, aber ich meine man kann ihn zeigen.


48 x 60 Sekunden bei 1600 ASA, Zeiss Sonnar 135mm/3,5 @ 4,5 mit IDAS-Filter, EOS350Da, Vixen-SP Montierung, kein Guiding.


E-Mail: Reinhard.Lauterbach[at]freenet.de